Praxis für Raucherentwöhnung

Annette Händle Heilpraktikerin für Psychotherapie

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Unsere Fachbereiche

E-Zigarette

 
Die e-Zigarette ist kein Mittel zur Raucherentwöhnung, sie stellt lediglich eine Nikotinersatztherapie zum Nikotinpflaster und Nasenspray. Die stark wachsende Anzahl der „VAPER“ (Dampfer) geht davon aus, dass die e-Zigarette weniger schädlich als herkömmliche Tabak Zigaretten sind. e-Raucher freuen sich, einen anderen Weg beschreiten zu können Ihrer Sucht auf andere Art und Weise zu frönen zu können.

Bei der e-Zigarette wird anstelle des toxischen Rauches einer Tabakzigarette ein nikotingesättigtes geschmacklich angereichertes Dampfgemisch produziert. Was die Inhaltsstoffe betrifft, so streiten sich die Gelehrten darüber inwieweit diese schädlich sind. Auf keinen Fall weist der Genuss der e-Zigarette die gleiche Schädlichkeit auf wie eine Zigarette aus echtem Tabak. Tatsache aber ist: Alles was nicht in die Atemluft hineingehört belastet die Lunge und das Herz- Kreislaufsystem. Zumindest wird Hand, Mund und Hirn wie bisher weiterhin beschäftigt und kann vorerst für Raucher eine Alternative zur schädlichen Tabakzigarette sein. Die Ursache, die allerdings zum Rauchen führte, wird mit der e-Zigarette nicht behoben.
 

1. E-Zigaretten  -  die sogenannte Liquids vernebeln

 
Das Aussehen einer E-Zigaretten ist dem einer traditionellen Zigarette nachgebaut. Diese Art beruht auf dem Verdampfungsprinzip. Hierzu wird eine verdampfende Flüssigkeit (Liquid, z.B. Nicotin) in einen Minitank eingefüllt. Mittels eines kleinen Dochtes aus Metall oder Glasfasergeflecht gelangt das Liquid in eine kleine Heizspirale. Beim ziehen an der Zigarette entsteht ein Unterdruck und ein kleiner Unterdruckschalter löst die Aufheizung der Spirale aus und das Liquid verdampft.

2. E-Zigaretten  -  mit Tabakerhitzung

 
Hierbei wird eine spezielle Zigarette aus normalen Tabak über eine Heizspirale bis knapp unter die Verbrennungstemperatur erhitzt. Es werden hierbei fast die gleichen Inhaltsstoffe wie beim Rauchen einer normalen Zigarette freigesetzt. Es entsteht zwar wesentlich weniger Passivrauch, dafür enthält dieser weit mehr als doppelt so viel Formaldehyd als eine normale Zigarette. Formaldehyd ist ein Pflanzenschutzmittel und wird u.a. auch Spanplatten beigemischt. Diese Form der E-Zigarette konnte sich allerdings bis jetzt nicht auf dem Markt durchsetzen, da die Konsumenten demgegenüber die normale traditionelle Zigarette bevorzugten. Die E-Zigaretten, mit Tabakerhitzung fällt genauso wie die traditionelle Zigarette aufgrund der Verwendung von natürlichem Tabak unter das Nichtraucherschutzgesetz.

Inhaltsstoffe einer E-Zigarette mit Liqiuids und Nikotinanteil - siehe Punkt 1 !

 

  • Glycerin
  • Nikotin
  • Aromastoffe
  • Wasseranteile
  • Nitrosamine (TSNA)
  • Lebensmittelaromen
  • Propandiol (ältere Bezeichnung: Propylenglykol)
  • Trägerflüssigkeit: Propandiol (Lebensmittelzusatzstoff E 1520)

Derzeit bekannte Nebenwirkungen ...

... von Propandiol und Glycerin

Nasenbluten
Atemprobleme
Allergische Hautreaktionen
Veränderungen des Zellepithels im Kehlkopf
Reizungen des Rachen und der Nasenschleimhäute
u.v.m.

... von Nikotin

 
Schnell süchtig machende Substanz

Entzugssymptome

 
Gereiztheit, Kopfschmerzen, Kreislaufbeschwerden, Schweißausbrüche, Unruhe, Aggressivität, schlechte Laune, Depression, Konzentrationsstörungen; Verlust der Selbstbestimmung, Nervenleiden.

Was wirkt eigentlich bei der "rauchlosen Zigarette" auf den Körper ?

 
Nicht das Nikotin in sehr geringen Mengen wirkt sich so fatal auf unseren Körper aus, sondern die etwa 14.000 Substanzen und zusätzlich von der Tabakindustrie zugesetzten Stoffe des traditionellen Tabaks. Hier dürfen wir auf den Beitrag Schadstoffe im Rauch verweisen.

Studien aus dem Jahr 2012 zeigten, dass die Auswirkungen des passiv Rauchens auf die Raumluft, wenn man sie mit dem traditionellen Tabakrauchen vergleicht, kaum ins Gewicht fällt. Der Passivrauch enthält nicht die giftigen und krebserregenden Stoffe wie der herkömmliche Tabakzigarettenrauch. Wohlgemerkt, das gilt derzeit, da die E-Zigarette mit Ihren ausscheidenden Substanzen nicht hinreichend erforscht ist. Fakt ist aber die Aufnahme des schädlichen Nikotins in den menschlichen Körper des Rauchers.

Rechtslage zur „rauchlosen Zigarette“ bzw. E-Zigarette

 
Es gibt Liquide verschiedener Nikotinstärken aber auch nikotinfreie und nicht aromatisierte Liquide.

Die Rechtslage, vor allem was nikotinhaltige Liquide betrifft ist derzeit umstritten.

In Deutschland ist die Rechtslage noch ungeklärt. Es ist aber absehbar dass nach derzeitigem Stand Liquide über eine bestimmte Nikotinkonzentration zur Arznei erklärt werden. Somit würden nikotinhaltige Liquide dem Arzneimittelgesetz unterliegen.

Bei der Abgabe von Liquids an den Endkunden handelt es sich um reines Nikotin in flüssiger Form, also um ein hochkonzentriertes und tödliches Nervengift.

Aus diesem Grund wurde in Österreich bereits am 18. April 2007 durch das Bundesamt für Sicherheit im Gesundheitswesen entschieden, dass Nikotindepots und Inhalatoren Medizinprodukte sind.

Medizinprodukte unterliegen arzneimittelrechtlichen Zulassungspflichten. Letztendlich ist die Tabaksucht bereits im ICD 10 (Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme) bereits klassifiziert. Es wurde jedoch nicht eindeutig festgelegt wann die Tabaksucht beginnt, bzw. wo der Grenzwert ist. Letztendlich ist Tabak eine legalisierte Droge in unserer Gesellschaft.

Die sogenannte „rauchlose Zigarette“ bzw. E-Zigarette wird unter dem Argument verkauft dass sie nicht unter das Nichtraucherschutzgesetz fällt und somit erlaubt sei. Das entspricht zwar den Tatsachen, hierbei wird aber übersehen, dass der Konsum immer noch über das Hausrecht untersagt werden kann. Somit kann z.B. jeder Gastwirt selbst entscheiden ob er die „rauchlose Zigarette“ toleriert oder nicht.

 
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